Modellbau-Kulissen 1:32       im Maintal-MOTODROM
Das Rennsportthema finden Sie auf der Website Modellbauspass

 

Die Website "Modellbahnspass" ist mit dieser Website verlinkt, damit dort das reine Rennsportthema behandelt werden kann. Die Modellanlage ist allerdings in eine Bebauung eingebettet, die sehenswert ist und einen ganz eigenen Charakter hat. Hier wurden Objekte aus Maintal im Maßstab 1:32 nachgebaut und in einer fiktiven Anordnung in Szene gesetzt. Wer sich nur für diesen Teil des Modells interessiert und mehr modellbautechnische Details sehen will, kann dies hier kompakt genießen.

 

Objekte auf der Rennsportlanlage "Modellbauspass"

 

  1   Eingang und Kassenhäuschen  
  2   Gästehaus am Motodrom  
  3   Werkstattgebäude in der Pitlane  
  4   Michael Schumacher Haus  
  5   Tankstelle  
  6   Kommandostände der Teams  
  7   VIP - Lounge  
  8   Schwimmbad  
  9   Angelsee
10   Limes-Turm
11   Schützenhäuschen/Kleingarten
12   Dr. Ove Rasmussen - Haus
13   Besucher - Lounge und Flugrettung
14   Toiletten an der Tribüne
15   Haupttribüne bei Start und Ziel

16   Kelterei Stier - Turm
16a Licher-Turm
17   Fußgängerbrücke zur Tribüne
18   Tribünenbereich + Naturtribüne
19   Haus Untergasse 1
20   Hochstädter Untertor
21   Fachwerkhaus am Lindenbaum
22   Historisches Rathaus Hochstadt
23   Kleiner Park mit Kriegerdenkmal
24   Historischer Brunnen Dörnigheim
25   Denkmal Kreppelrichter von 1902
26   Fußgängerbrücke zur Boxengasse
27   Ruine Burg Rabeneck
28   Wachenbuchener Rathaus
29   Musikschule
30   Wachenbuchener Brunnen

31   Heyer-Haus Gründerzeit
32   Typische Wohnanlage
33   Haus der Gründerzeit
34   Pressezentrum
35   Feuerwache 1
37   Gartenhütte
38   Fernsehübertragung
39   Orangerie
40   Villa

41   Motodrom-Center, McDonald, Bar
42   Trafostation
43   Reparaturwerkstatt Retro
44   Kontrollposten
45   Good Year Bogen Fahrerlager

46   Siegerehrungsgebäude
        Good-Year-Zeppelin
47    Trinkhalle
48    Bushaltestelle


Mit einem Klick auf die Legende erreichen Sie jedes Objekt direkt

 

Der Zweck bestimmt das Konzept

 

Ein Hobby lässt sich leicht mit mehreren Passionen verbinden, um dessen Wirkung zu erhöhen. Viele Carrera-Fans haben ihren Spass am Rausch der Geschwindigkeit, an Rennen und der möglichst exakten Abbildung der Rennsportabläufe. Für sie zählt allein die Technik und die Zweckmäßigkeit. Stattliche Rennstrecken werden auf dem Boden zusammengebaut und bespielt. Kollidieren Fahrzeuge, steigt man über die Miniaturbahn und behebt die Störung, wie einst der Riese Gulliver. Ein Modellbahnfreund aus dem Taunus stellt neben abgebildete Anlage zum Beispiel als Attraktion für Kindergeburtstage zur Verfügung. Einzelne Kulissenteile werden auf den vorgefertigten Segmenten drapiert, um Rennsportfeeling zu erzeugen. Der Vorteil ist der schnelle Auf- und Abbau.

 

Im Gegensatz dazu bin ich modellbaubegeistert und verliere mich gern in einer detailgenauen Modellanlage, die mir sehr viel Raum für Gestaltung lässt. Bei einer Besichtigung in der damals noch im Ausbau befindlichen Anlage im Jahr 2017 machte er sich mit dem Aufbau auf Tischniveau vertraut und er war von der perspektivischen Sicht auf die Anlage begeistert. In Augenhöhe wirken Details ganz anders als am Boden.

 

Eine Tischversion muß allerdings so konzipiert sein, dass man bei Störungen von allen Seiten auf Armlänge an die Bahn herankommt. Das schließt ein Bahnlayout wie neben gezeigt aus. Wer allerdings nur Spaß an der Technik und am Spiel haben will und detailgenauen Modellbau scheut, wird nicht die Tischversion wählen. Diese hat jedoch gewaltiges Potenzial.

     


  

 



Die ganz andere Rennsportanlage

 




 

Realität und Phantasie verbinden sich zu einer Miniaturwelt, die funktional ist - eine Welt für sich!

 

 

 

Auf vielen Dachböden, in Kellern und in anderen Räumlichkeiten befinden sich kleine künstliche Lebensräume, an denen ihre Besitzer beharrlich werkeln, um sie immer perfekter zu gestalten. Phantasie und Wirklichkeit werden kombiniert, um eine Welt zu schaffen, die Freude bereitet. Im Ruhestand hat man dazu die nötige Zeit und Muße, oft auch das erforderliche Geld, um sich spezielle Wünsche zu erfüllen.  

 

Es wäre mühsam, die vielen Arbeitsstunden zu ermitteln, die zu diesen Ergebnissen führten. Es waren für mich ausschließlich Stunden der Entspannung und der Freude, bei denen ich mir dann kleine Erfolgserlebnisse bescherte, wenn ich sie zum persönlichen Ausgleich brauchte.

 

Modellbau, Technik, Fotografie und Filmschnitt lassen sich herrlich kombinieren. Die Fotografie, speziell die Nachbearbeitung von Fotos und die Kombination mit Hintergrundbildern, vermitteln Eindrücke, die man direkt auf der Anlage kaum realisieren kann. So gelang bei den nebenstehenden Fotos eine phantastische Tiefenwirkung und zeigen fiktiv, wie sich der Modellbauer die mögliche Einbettung seiner Anlage in die  heimische Umgebung vorstellt.

 

 

Burg Rabeneck

 

Einige Rennstrecken, wie der Nürburgring, haben markante geschichtliche Besonderheiten zu bieten, z.B. eine Burg. Maintals Geschichte gibt so etwas leider nicht her, zumindest sind Überreste noch nicht entdeckt worden. Dennoch fand ich es schön, die Naturtribüne der Ostkurve mit einer Ruine zu komplettieren. Ich nenne sie seitdem "Burg Rabeneck". Viel ist nicht übrig von den Gebäuden, nur ein Mauerfragment mit Wehrgang und ein Burgfried. Etwas verfallen ist der an der Mauer angebrachte typische "Abtritt".

 

Das Diorama wurde aus dünnem Hartschaum hergestellt, der sich leicht prägen lässt. So konnte das Mauerwerk individuell ausgeprägt werden. Nach der dunklen Grundierung wurden die erhabenen Mauerstrukturen mit einem gut abgestrichenen Pinsel etwas heller gestaltet und einige Steine andersfarbig hervorgehoben. Der Pflanzenbewuchs wurde mit einer aufgedrehten Kordel kombiniert, um Kletterpflanzen naturgetreu anzulegen. Wilde Blumen und Gräser auf den Mauern und Mauerresten lassen das Diorama noch echter aussehen.

 

Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, lassen sich gewonnene Eindrücke realisieren.



 

 

 

 

 

 

Historisches und Neuzeitliches

 

In einem gelungenen Arragement von Gebäuden dürfen natürlich auch modernere Gebäude nicht fehlen.

 

In den 80er Jahren gab man Architekten eine Chance, familienfreundliche Wohnungen zu bauen, die heute als Eigentumswohnungen sehr gefragt sind. Die Front eines solchen Hauses habe ich als Randstaffage auf meiner Anlage nachempfunden. Üppig bepflanzte Balkontröge und auf das Objekt abgestimmte Markisen signalisieren, dass hier Menschen mit einem bestimmten Niveau wohnen.

 

 

Das Modell besteht aus Hartschaumplatten, Teilen aus Weichplasitk, bedruckten Spezialdruckbögen und aufs Material abgestimmten Klebern und Farben. Das Ergebnis ist zufriedenstellend und kann auf der Jubiläumsseite noch detaillierter betrachtet werden. Diese Seite ist besonders zu empfehlen, weil sie noch mehr Eindrücke vermittelt als diese Website.

 

 

Klinkerhaus als Hintergrundbebauung

 

Das große Wohnobjekt machte Mut, weitere sehr "schmale" Hauskulissen zu bauen, mit denen der Hintergrund abgerundet werden kann. Die Tiefenwirkung entsteht durch das Verwenden von Fotos attraktiver Raumausstattungen, die in den Innenräumen angebracht werden. Im Vordergrund wurden hinter den Fensterscheiben Gardinen angebracht.  In den Räumen werden Figuren angebracht, die alle Proportionen relativieren. Alles zusammen ergibt die optische Täuschung. Weitere Bilder des Objekts und die Beschreibung sind HIER zu sehen.

 

 

Ins Gesamtarragement fügt sich das Haus gut ein.

 

 

 

Haus der Dörnigheimer Altstadt

 

Ein besonders schönes Haus der Dörnigheimer Altstadt ist nun auch Teil der Modellanlage. Das Heyer-Haus der Frankfurter Straße, Baujahr 1906, ist ein Haus aus hellen Klinkersteinen, wie sie in der  Gründerzeit üblich waren. Auch dieses Diorama war sehr aufwändig. Es wurden viele Elemente entsprechend detaillierter Fotos kreiert, die einen perfekten Eindruck ermöglichten.

 

 

 

Wachenbuchener Brunnen

 

Brunnen gehören einfach zu einem historischen Stadtbild, auch wenn sie modern daher kommen, wie der Wachenbuchener Brunnen, der hier zu sehen ist. Er ist aus natürlichen Werkstoffen und Farben hergestellt und täuschend echt.

 




Rustikales Malergerüst

Häuser, auch wenn sie noch so schön dastehen, wie das alte Wachenbuchener Rathaus, bleiben nicht vor kurzfristigen Ausbesserungen der Fassade verschont. Das Stahlrohrgerüst ist dem Original nachempfunden und die Zwischenbretter haben den typischen Einstieg, der über die Leiter erreichbar ist.
Das Modell wurde mit Aluminiumdraht und dünnen Holzleisten hergestellt und mit der entsprechenden Patina versehen. Auch hier unterstreichen die Figuren die sehr maßstabsgetreue Ausführung.


Traditioneller Fahrradständer

Typisch für Relikte aus alter Zeit ist der Fahrradständer im Hof des Rathauses. Der stand dort zwar nie, passt aber ganz gut ins Diorama.
Die Profile für die Fahrradaufhängung wurden aus Kunststoff hergestellt und gebogen. Das Dach aus Kunstoff wurde wie Wellblech geprägt. So bekam das Dach das Profil und die leichte Wölbung. Der rustikale Anstrich und die zwei Fahrräder runden das Diorama ab.



 

Das Hochstädter historische Rathaus

...findet einen Platz auf der Modellanlage

 

Als Bürger von Hochstadt war es schon seit langer Zeit mein Herzenswunsch, das historische Rathaus im Modell nachzubauen. Wie es entstand, ist HIER zu sehen.

 

 

 

Mehr Einzelheiten auf obiger Website

 

 

 

 

 

 

Die Vorbereitungen zum Bau waren sehr umfangreich, um an die Maße zu gelangen. Das Erdgeschoss und der 1.Stock waren leicht auszumessen. Der Rest wurde mit Skizzentechniken ermittelt.

 

Es fehlten anfangs allerdings noch Einrichtungsgegenstände und Figuren, die das Rathaus erst nach der Installation der Beleuchtung belebten. 

 

Die Arkaden haben inzwischen Garnituren und der Außenbereich die Sonnenschirme. Die Wandlampen und die Schilder über dem Eingang sind montiert. 

 

Das größte Problem war das Dach mit dem komplizierten Turmeinbau. Hier mussten die Kenntnisse des technischen Zeichnens wieder aktiviert und umgesetzt werden, damit die richtige "Abwicklung" projiziert werden konnte.

 

Die Wetterfahne und der Straußen-Kranz sind naturgetreu nachempfunden.

 

 

 

 

Das alte Wachenbuchener Rathaus von 1555

 

 

 

Wachenbuchen ist präsent

 

Das historische Rathaus von Wachenbuchen ist auch in Wirklichkeit ein Schmuckstück. Es derart detailgetreu nachzubauen, war eine echte Herausforderung. Einige Restarbeiten stehen zwar noch aus und die Einbettung ist dem Gesamtkonzept geschuldet, trotzdem wirkt das Arragement sehr gelungen. Erstmals wurde auch der Geländeverlauf nachgebildet und der Platz vor dem Rathaus besitzt den authentischen Brunnen, der zwar recht ansprechend, jedoch nicht historisch ist.

 

Im Erdgeschoss ist die Bücherei untergebracht, wie sie noch vor einigen Jahren dort anzutreffen war. Im 1. Stock befindet sich ein großes Sitzungszimmer, in dem gerade eine Besprechung stattfindet, sowie ein kleines Kaminzimmer mit brennendem Kamin. Das darüber liegende Dachgeschoss besitzt zwei eingerichtete Wohnräume, die wie alle anderen erwähnten Räume beleuchtet sind. Auch das historische Tor zum Kirchhof mit seinen schmiedeeisernen Gittertoren ist vorthanden.

Das Modell sowie das Pflaster wurde wieder aus Kunststoffplatten geprägt und farblich angelegt. Die Fenster sind aus dünnem Karton und Kunstglas.

 

  

 

Angrenzende Musikschule

 

 

 

   

 

  

 

 

Morgendliche Ruhe liegt über der Altstadt...

 

Eine kleine Parkanlage mit einem Kriegerdenkmal ist ein Ort der Besinnung

 

...doch sie füllt sich am Fachwerkhaus und am Brunnen schnell mit Leben

 

  

An der Litfaßsäule werden die Neuigkeiten studiert und ein Drehorgelspieler schart Kinder um sich

 

    

Am (real nicht mehr existierenden) Untertor mit seinen renovierungsbedürftigen Wänden und dem Rest der Stadtmauer ist der Ortsausgang

 

   

Da es unattraktiv wäre, hier nur ein kleines authentisches Gebäude zu platzieren, habe ich einen Dorfplatz geschaffen, der verschiedene Gebäude gut zur Geltung kommen lässt. Die Gebäude sind echten Vorbildern, die in Maintal stehen, modellgetreu nachempfunden. Wer sich in der Stadt auskennt, kennt natürlich die Gebäude.

 

Wichtig war mir der alte Dorfbrunnen, der an der Linde in Dörnigheim steht, weil er so typisch für die Region ist. Ein fast baugleiches Exemplar steht auch auf der Hauptstraße in Hochstadt.

 

Eine gewaltige Arbeit war es, das Pflaster zu prägen, denn dies ist in  dieser Form nicht im Handel erhältlich. Die kleine von einer Mauer einrahmte Grünanlage bekam ein Kriegerdenkmal, wie es im Original am Hochstädter Obertor steht.

 

 

            

Der Blick vom Zeppelin auf Häuser und Pflasterstraßen

 

        

 

Weitere interessante Bilder HIER

 




Der Pizza-Flitzer ist unterwegs

Durch die Altstadt fährt mal wieder der "Pizza-Flitzer", besser unter dem Namen "Super-Calimero" bekannt. Normalerweise sind das Kleinwagen, weswegen sie auch Flitzer genannt werden. Es wäre aber ein guter PR-Gag, wenn eines dieser italienischen Dreiräder zum Einsatz käme.

Auf der Modellbahn macht es sich jedenfalls sehr gut!

 





 Der Eismann ist unterwegs

Im Sommer sind die Eisverkäufer unterwegs. Mario Benedetti ist mit Gelati von Deleidotti und dem Dreirad in der Altstadt, um Menschen zu erfrischen.
Dies ist mir aus meiner Kindheit noch bekannt und die Umsetzung macht mir große Freude. Zur Eigenkonstruktion wurden Teile eines Bausatzes von Fahrrädern im Maßstab 1:35 verwendet und mit einer passenden Figur kombiniert.



 

Die Freiraumgalerie am MOTODROM

 

 

 

Maintal ist bekannt für seine Freiraumgalerien, die überall zu bewundern sind.  Einheimische Künstler schaffen hier kleine Kunstwerke, die sehenswert sind.

 

Auf meiner Modellanlage räumte ich diesen Grafitties einen passenden Raum ein, der  typisch für den Platz dieser Kunstrichtung ist. Auch innerhalb des MOTODROMs sind sie zu finden.

 

Die Fotos der Grafitties wurden in Mauerwerk eingebettet, das etwas durchscheint, damit sie echt wirken. Auch hier entdeckt sie der Betrachter erst bei intensivem Studium der Anlage, denn der Gesamteindruck erschlägt ihn zunächst.

 

  

 


 

Der Eingang zum MOTODROM
 


Der umgestaltete Eingangsbereich zum MOTODROM
 
 

Eine Anlage wächst mit den Möglichkeiten und neuen Ideen. Immer wieder muss man das Gesamtkonzept überdenken und auf Plausibilität überprüfen. Hier helfen die vielen Fragen, die sich Kinder stellen. "Wie kommt man denn als Besucher ins MOTODROM?", war eine dieser Fragen. Anfang Oktober 2018 gestaltete ich den Eingangsbereich um und gab ihm ein zum Kassengebäude passendes nostalgisches Aussehen. Es sollte erkennbar sein, dass das heutige MOTODROM aus alter Bausubstanz entstanden war. In einer Zeit, in der man sich vorschnell von traditionsreichen Gebäuden trennt, geht viel Geschichte verloren. Auch wenn das Haupttor um einen neuen breiteren Zugang ergänzt wurde, so blieb auch das alte Tor erhalten. Der Eingangsbereich für Besucher wurde allerdings mit einer Drehtür versehen. Nun ist diese Frage abgearbeitet.

 



  

Ausgangspunkt jeder Besichtigung

Bereits 2017 fragten mich Besucher der Modellbahn immer wieder, wo denn der Eingang für Besucher sei und wie man auf die Tribünen und in den Innenraum gelange. Natürlich bin ich bestrebt, die Infrastruktur immer perfekter abzubilden.

 

Also musste ein Kassenhäuschen her. Es musste allerdings zu Maintal passen. Da mich der Charme alter Gebäude reizt, nahm ich ein uraltes Kassenhäuschen vom Nürburgring zum Vorbild und baute es nach. Mir half dabei sehr ein Papierbastelbogen, den ich als maßliche Vorgabe nahm und verwendete einige Abbildungen für die Fenster und die Tür.

 

Die nun integrierten Mauern prägte ich natürlich wieder in handelsübliche Weichplastikplatten, die ich farblich anlegte. Für das Dach verwendete ich Biberschwanzdekor aus dem Fachhandel für Architekturbedarf.

 

Die Drängelgitterstangen stellte ich aus Alu-Draht her, wie sie auch auf den Tribünen angebracht sind. Werbetafeln und ein Kaugummiautomat runden das Diorama ab.

 

Neben dem Gästehaus fügt sich das historische Kassenhäuschen gut in die Umgebung ein und ist nun der erste tolle Hingucker der Modellanlage. Dass das Modell zudem noch fotogen ist, beweisen die Bilder.

 

Bis zum Oktober 2018 war neben dem Eingang zum Motodrom auch dessen Verkehrsanbindung noch nicht voll ausgeprägt. Es fehlte einfach der Platz und die erste Lösung war zu knapp bemessen. Schuld war die bereits erwähnte Armlänge, mit der man die Fahrzeuge der Bahn bei Störungen erreichen sollte. Mit einem weiteren Ausbau der Modellanlage wurde dies jetzt behoben.

 

Dieser Bereich erhielt nun Zufahrtsstraßen, eine Bushaltestelle und einen Kiosk. Für den Müll und das Altglas gibt es jetzt einen kleinen Sammelplatz. Der gesamte Bereich ist noch gepflastert, wobei neue Pflastervarianten mit alten Pflastermuster kombiniert wurden. Alte und neue Bausubstanz, Grafitties und die Pflanzen schaffen die perfekte Illusion.

 

Zuvor war bereits die Trennmauer mit einer Drehtür zum Motodrom erstellt worden. Bisher war das Motodrom durch einen Maschengitterzaun getrennt und die Besucher nutzten den Zugang am Gästehaus.

  

Die Straße "Am MOTODROM" erhielt eine  Bushaltestelle mit gleichem Namen Sie ist der schlichten Bauweise aller maintaler Origninale nachempfunden und sie wurde mit dem sehr gelungenen Grafitti einer Bushaltestelle in der Waldsiedlung verziert. 

 


Die Rückseite zeigt ein etwas rustikaleres Grafitti, das eher dem Müllplatz entspricht. Nachfolgende Bilder sind deshalb besodners authentisch.

 

Die Trinkhalle bzw. der Kiosk gegenüber der Bushaltestelle sind ebenfalls typischen Bauformen in Maintal nachempfunden. Die Einrichtung ist zweckmäßig und übersichtlich.

 

Die lebhaften Szenen auf dem Platz wurden durch passende Figuren ausdrucksstark und greifbar gezeigt, so dass mit Phantasie viele Deutungen hineininterpretiert werden können. Platz und Umgebung passen jetzt exakt zum Objekt und einmal mehr ist ein Hauch Maintal spürbar.

 

Eine interessante Feststellung ergriff von mir Besitz, als dieses große Diorama fertig war. Ich glaubte, das alles genau so schon erlebt zu haben. Es wird wohl daran liegen, dass ich in den Modellbau sehr viel Gefühl lege und ohne es zu wissen Situationen kopiere, die ich im Unterbewusstsein vor mir sehe.

 

Damit erreiche ich eine besondere Stufe des Modellbaus, die von innen heraus gesteuert wird. Das wird sogar am handgefertigten Straßenpflaster deutlich, über das ich seit Jahren im alten Ortskern laufe.









  

  

   

Rettungsdienste im MOTODROM



Treppensturz zweier Besucher sogt für rege Aktivitäten...


...und den Abtransport per Rettungsfahrzeug und Hubschrauber

 

Im Motodrom passieren immer wieder Unfälle. Heute sind zwei Besucher auf der großen Treppe gestürzt und müssen versorgt werden. Der Notarzt ist vor Ort und Spezial-rettungskräfte übernahmen die kritische Höhenbergung.

 

 

 

Nach der Stabilisierung erfolgt der Abtransport. Ein Patient muss sogar mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden.

 

Der handelsübliche Notarztwagen musste natürlich umgebaut werden. Für knapp 13 € kann man einen Hubschrauber kaufen, der angepasst werden muss, damit er einem Rettungshubschrauber gleicht. Zusammen mit dem Notarztwagen bildet er er ein klassisches Ensemble, das mit passenden Figuren ergänzt wird. Wichtig ist auch hier, dass der Maßstab 1:32 eingehalten wird.


 

 




Heute besitzt die Hubschrauberplattform eine Erweiterung aus Stahlgittergeflecht, um den Wartungsbereich zu vergrößern



Zufahrt vom und zum Fahrerlager



Autorennbahnen kennen keinen Zugang zum Fahrerlager. Eine Modellanlage muss jedoch auch diesen Punkt
berücksichtigen. Ein handelsüblicher Good-Year-Bogen wurde etwas aufgepeppt und eine Zufahrt angelegt.
Ein passendes und modifiziertes Hintergrundbild vermittelt nun die Illusion eines Fahrerlagers.






 

Villa am Motodrom

 

Der Chef der ADAC-Flugrettungszentrale ist in einer kleinen Villa nebenan untergebracht. Dieses Gebäude ist ebenfalls Teil der Randbebauung der Anlage.

 

Grundsätzlich besteht die Alternative, als Hintergrund einer Modellanlage Wandbemalungen, große verketteete Poster oder andere Motive anzubringen. Eine farblich angepasste Wand ohne Muster erlaubt jedoch eine Randbebauung, die das Ensemble abrundet.

 

Bei den Gebäuden handelt es sich um schmale Objekte, die allerdings innen mit Hintergrundbildern versehen werden, die Tiefe vermitteln. Das Auge lässt sich betrügen und Kameras natürlich auch. Platziert man in den Räumen Möbel oder Personen, wird die Tiefenwirkung noch verstärkt.

 

Randbebauungen müssen mit sehr viel Sorgfalt kreiert werden, wenn auch sie zu "Hinguckern" werden sollen.

 

 

 

 

Orangerie am Motodrom

 

Ein weiterer Hingucker der Randbebauung ist die Orangerie, die von der RedBull-Lounge aus besucht werden kann. Die zu sehende Palmenhalle hat eine unglaubliche tiefenwirkung, obwohl sie nur 8 cm tief ist. Die Wirkung wurde dadurch erzielt, dass vor dem Hintergrundbild ein wuchtiges Geländer angebracht ist und davor selbstgefertigte Bananenstauden und Personen stehen.

 

Das Dach besteht aus Kunststoffprofilen und Klarglas in Folienform. Das Mauerwerk und das Geländer des Balkons ist ebenfalls aus Kunststoff und Holz gefertigt.

 

 

Motodrom-Center

 

Eine weitere Randbebauung ist das Motodrom-Center mit einem McDonald-Lokal, einer Rennsportbar, einem Markt und einer Remnnsportboutique direkt gegenüber der Tribüne. Auch hier kamen originelle Fassadenelemente zum Einsatz und eine gepflegte Innenausstattung. Ein kleines Highlight ist das Klavier in der Bar.


 



  


Das Gästehaus "Am Motodrom"



 

 

 

 

 

 

Zur Unterbringung der Testfahrer und dessen Anhangs lädt das der Teststrecke angegliederte Hotel ein. Die Zimmer sind meistens ausgebucht. Spezielle Fensterverglasungen dämmen den Lärm des Testbetriebs. 

 

 

Interessant ist die Backsteinarchitektur, kombiniert mit Stahl- und Glaselementen. Die Fußböden im Treppenhaus haben Granit-Dekor und auf der Dachterrasse sind Krallensteine verlegt. Der Handwerker mit rustikalem Werkzeugkasten verlässt gerade das Hotel nach einer Reparatur.

 

 

Der Bau des Hotels mit seinen vielen Details war eine äußerst interessante Modellbautätigkeit, denn alle Zimmer sind tapeziert und voll eingerichtet, verfügen über Teppichböden und Fliesen und den ersten Stock erreicht man über eine Teppe, die wie ihr echtes Vorbild gebaut ist.

 

Sehr viel Arbeit stecken in den Pflanzen, die es als Modelle so nicht zu kaufen gibt. Alle Blätter sind doppelseitig ausgedruckt, einzeln ausgeschnitten und auf Drahtgerippe aufgeklebt.

Der Efeu-Bewuchs wirkt absolut echt und verleiht dem Bau eine ganz besondere Note.

 

 

Rund um das Motel herrscht rege Betriebsamkeit, wie man sieht. Im Rennbetrieb geht das etwas unter. Doch dem aufmerksamen Betrachter entgeht nichts. Abreisende, Wartende, sich amüsierende und arbeitende Personen entdeckt man an jeder Ecke und sie sorgen für Leben auf der Modellanlage. Wenn Szenen immer mal wider umgruppiert werden, entstehen völlig neue Eindrücke.


 

Das Werkstattzentrum kurz nach der Inbetriebnahme

 

 

Inzwischen ist die Reifenwechselzone der Zentralwerkstatt vorgelagert

 

 

An der Tankstelle im Retro-Look ist Betrieb, denn das Training beginnt gleich

 

 

Lüftungsgeräte, die Klimanlage und die Solarzellen auf dem Dach

 

  

 

Wer genauer hínsieht, entdeckt Kisten mit Ersatzteilen, Werkstatteinrichtungen und Geräte,

wie eine Säulenbohrmaschine, eine Drehbank, ein Elektroschweißgerät und Handwerkzeuge

 

 

 

  

 

Denkt man sich die Hausfassade weg, so zeigt sich die Inneneinrichtung

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Rentnergruppe ist auf Besichtigungstour

 

 

Das Michael-Schumacher-Haus

 

Auf der Aussichtsplattform der Rennleitung, die man vom Gästehaus aus sieht, wurde eine Gastronomie eröffnet. Die Besucher sitzen auf Festzeltgarnituren und genießen Riesenrindswürste mit Senf und Brötchen. Eine Hähnchenbraterei und ein Kiosk sowie die Sitzgruppen sind durch Markisen vor Sonneneinstrahlung geschützt.

 

Auf dem Dachgarten befindet sich ein Wellness-Bereich für spezielle Gäste, die das auch richtig genießen.

 

 

Im Erdgeschoss sind die Boxen der Teams und im ersten Stock ist die Rennleitung untergebracht.

 

Ein kleiner Aussichtsturm in der Westkurve - der STIER-Turm - bot bis Septembeer 2018 einen guten Überblick über die Anlage. Heute wurde er durch einen neun Turm ersetzt.

 

 

Mit solchen Details entstehen kleine Dioramen, die auf der Anlage entdeckt werden können. So spielt sich automatisch reges Leben ab, das in der Wirklichkeit nicht anders aussehen würde.  

 

 

 

Das Toilettenhaus neben der Haupttribüne

 

Ein Sprung zur Haupttribüne vermittelt einen Eindruck vom kleinen Toilettengebäude mit Tribünenzugang. Hier wurde ein altes Gebäude von 1930 für diesen Zweck hergerichtet. Auch hier ist es wieder wichtig, dass die Infrastruktur stimmt und die Wege zu den Einrichtungen nachvollziehbar sind.

 

 

 

 


Der neue Licher-Turm

 

 

 

 

Mit der Rekonstruktion alter Bausubstanz wurde das Gebäudeensemble mit einem Turm versehen, den ein Aufbau einer Eisenkonstruktion ziert, wie es in der Gründerzeit üblich war. Dafür musste der Stier-Turm weichen. Nun ist der Anblick "rund" und unterstreicht das Flair des Motodroms.







 

Abseits des Rennbetriebs

 

Da sich das Motodrom in die Landschaft einfügt, spielen die Ränder der Anlage eine große Rolle. Kleine Dioramen zeigen die Beschaulichkeit, die aich abseits des Rennbetriebs eröffnet.

 


   

 

 

Eine Schulklasse besichtigt den Limesturm unter Leitung der Legionäre der Saalburg

 

 

     

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausflug zum Schützenhäuschen sollte man den kleinen See

direkt an der Rennbahn besuchen, der vom Angelverein gepachtet ist

 

 

Hier gibt immer wieder Ärger mit Badenden...

 

...weil der See an den Angelverein verpachtet ist

 

 

Der Limes-Turm

 

 

 

Auf der Zufahrt zu Limesturm liegt ein Fahrzeug mit einer Panne fest. Der Beifahrer wartet auf den ADAC und vertreibt sich die Zeit mit der Beobachtung des Renngeschehens.

 

Am Limesturm führt Wilfried vom Hartighof immer seine Lieblingskuh aus. Mit dabei ist sein Schäferhund. Die Kuh ist übrigens rennsportverrückt und hat auch beim größten Lärm die Ruhe weg. Dennoch führt Wilfried sie am Seil aus.

 

 

Das Schützenhäuschen

 

Das Hochstädter Schützenhäuschen kam ebenfalls in die Auswahl. Auf einer leichten Anhöhe hat man hier einen guten Ausblick. Im Maßstab 1:32 ist es ein Hingucker. Das Dach ist Ziegel für Ziegel von Hand gedeckt und die Details des Originals wurden exakt übernommen.

 

 

 

Kleingarten auf der Hartig

 

Am Fuß des Schützenhäuschens richtete ich einen Kleingarten her, der eine ganz alte Bausubstanz hat. Von einem Stradkorb aus hat man einen herrlichen Blick auf das Motodrom und das Schützenhäuschen.

 

 

 

 

 

Firma SPAHN ist auch vertreten

 

Maintal ist ohne die Fahrzeuge der Firma SPAHN nicht denkbar. Zumindest ein Fahrzeug musste also vertreten sein.

 

 

 

 

 

 

Angeln am Motodrom

 

Wo in Maintal Wasser ist, ist das Baden verboten. So auch auf meiner Modellanlage. Angler und Badesee, das verträgt sich nicht.

Wenn die Fische nicht beißen, muss der mitgebrachte Proviant dran glauben...

 

Wasser ist für den Modellbauer stets eine Herausforderung. So auch auf dieser Anlage. Der Platz war begrenzt und die tatsächliche Größe des Gewässers musste offen bleiben. In Maintal gibt es mehrere kleine Seen, die dem Schutz von Wasservögeln dienen und an denen sich Angler vergnügen. Ihre Lage direkt neben der Autobahn oder stark befahrener Bundesstraßen ist mit der Lage des kleinen Sees an der Rennstrecke zu vergleichen.

 

Die Technik, einen kleinen See zu gestalten, ist gar nicht so schwer. Hier werden mehrere bedruckte Folien übereinander gelegt und anschließend der Rand gestaltet.

Fließendes Wasser muss man dagegen mit Kunstharz herstellen. Geeignetes Material findet man in jedem Baumarkt

 




           

Das MOTODROM profitiert von der landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Strohballen, die der örtliche Landwirt anliefert

 

Besuch aus Friedrichshafen

 

 

 

Immer wieder willkommen ist das Luftschiff LZ 07 aus Friedrichshafen, das für GOODYEAR Reklame fliegt. Mit seinen zwei Sternmotoren und dem Motor im Heck des Luftschiffs ist es höchst manövrierfähig. Die etwas kleinere Ausführung kann jedoch nur wenige Fluggäste transportieren. 

 

Der modifizierte Nachbau besteht aus Papier und wurde dem Maßstab der Bahn angepasst. Dabei kamen einige Materialien zum Einsatz, die Modifikationen des Luftschiffs nachbilden sollten. Auch hier diente wieder als Hauptarbeitsmittel der PC, womit ein Rüger-Papier-Modellbaubogen in einen anderen Maßstab umgewandelt und viele Details sowie die Werbung realisiert wurde. 

 

Insgesamt entstand ein recht realistischer Eindruck, wobei die beiden Motore echte Hingucker sind.

 

Das Luftschiff "schwebt" an unsichtbaren Fäden und ist an einer kleinen Traverse befestigt, die ein unkontrolliertes Drehen und Schaukeln verhindert. 

 

 

 

 

 

Eine Brücke zur Rennleitung

 

Die Rennleitung und die Gastronomie sind auch über eine Fußgängerbrücke erreichbar. Die kleinteilige Konstruktion war sehr arbeitsintensiv. Auch hier sind es erst die Personen, also die Figuren, die eine solche Brücke richtig in Szene setzen. Die Brücke bestand aus über 800 Einzelteilen!

 

 

Die Preisser-Figuren sind von der Qualität und der Ausdruckskraft her besonders gut geeignet. Leider ist die Auswahl im Maßstab 1:32 nicht sehr groß. Man muss auf 1:35 anderer Hersteller ausweichen.

 

 

  

 

 

 

Kleiner Plausch

 

Die Raucher haben es auf der Rennstrecke schwer, denn das Rauchverbot wird hier restriktiv gehandhabt. Raucher treffen sich etwas abseits zum Plausch. Auf dem Foto unten gibt gerade ein Raucher dem anderen Feuer. 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VIP-Terrasse 

mit Blick auf die Westkurven

 

Direkt neben dem Schwimmbad wurde eine VIP-Terrasse eröffnet, die einen tollen Blick auf die beiden Westkurven ermöglicht. Für VIPs ist der Eingang am Schwimmbad. Der Badebetrieb ist mit der VIP-Terrasse um eine kleine Attraktion reicher.

 

Normale Besucher des Motodroms nehmen auf der Balkonterrasse Platz. Das Eck-Gebäude fügt sich harmonisch in das Ensemble ein und die vielen Einzelheiten sorgten für einen unglaublichen Spaß beim Modellbau.

 

 

Eine Stahltreppe führt zur oberen Terrasse. Sie ist aus Restmaterialien der großen Fußgängerbrücke gebaut. So finden auch Restmaterialen Verwendung.

 

Zum Einsatz kamen wieder Holzleisten und dünne Kunststoffplatten, die zugeschnitten, geprägt und verleimt werden mussten. Fußböden und Decken sowie die Geländer sind im Holzdekor geprägt und angelegt. Natürlich durften Blumenkästen nicht fehlen. Markisen und Tischdecken sind aus dünnem Seidenstoff.

 

Passende Figuren füllen dieses kleine Diorama mit Leben. Der eine oder andere Besucher - vielleicht sogar Rennfahrer - wird wohl noch hinzu kommen. Eine kleine Theke und eine Kaffeemaschine werden das Ensemble abrunden.

 

 

 

 

Der Raum unter der Tribüne wird natürlich von Rennteams als Lagerraum genutzt. Die Bauweise mit soliden behauenen Sandsteinen fügt sich besser ein al sie bisherige kalte Betonbauweise der ersten Variante.

 

 

Der Licher-Turm

 

Ende September 2018 wurde der Stier-Turm durch den höheren Licher-Turm ersetzt, der im Stahlbau-Look der Gründerzeit gestaltet wurde. Er rundet das Gebäudensemble nun wesentlich perfekter ab.

 

 

 

 

 

 

 

Die kleine Werkstatt am Rand

 

Am Rand des Rennbetriebs besteht die Möglichkeit, kleine Reparaturen an Fahrzeugen vorzunehmen, die nicht direkt zum Rennbetrieb gehören. Eine gut ausgerüstete Werkstatt mit traditionellen Werkzeugen und Ausrüstungen arbeitet gegen Barzahlung, wie ein Schild verrät.

 

Besonderen Charme vermitteln die vielen nostalgischen Geräte und Schilder und die rustikale Werkstatttür. Ein "Herbie" aus dem gleichnamigen Film darf natürlich nicht fehlen.

 

Solche Dioramen sind sehr arbeitsintensiv und nur mit Kopflupe und Pinzette zu meistern. Diverse Techniken, um die Patina zu erzeugen, besorgen den Rest.

 

 

 

 

Die Dichte macht's!

 

Modellrennbahnen sind oft recht trist und ganz auf den flotten Spielbetrieb ausgelegt. Darunter leidet der lebensnahe Eindruck. Erst die bebaute Dichte und eine gewisse Fülle, die mit Figuren in allen erdenklichen Situationen erreicht wird, macht aus dem Spielzeug eine Modellbahn. Wenn sie klug geplant und raffiniert angelegt wird, ist der Rennspaß voll vorhanden. Allerdings sind die Auswirkungen eines Crashs im Rennbetrieb höher, wenn mit Sicherheitseinrichtungen gespart wird. Im Modell müssen Leitplanken etc., die zwar dem Maßstab entsprechen, Kräfte aufnehmen, die zu beachten sind. Das Original liefert die Vorlagen.

 

Zunächst glaubte ich, man bräuchte eine Rennbahn nicht in eine erweiterte Umgebung einzubetten. Dann stellte ich jedoch fest, dass der Bezug zum Umfeld eine besondere Atmosphäre erzeugt. So werde ich demnächst den Bereich der Altstadt noch weiter ausbauen, um den Effekt zu verstärken. Welche Objekte in die engere Wahl kommen, steht noch nicht fest.

 

Modellbau hat auch etwas mit Ästhetik und Freude über Gelungenes zu tun. So wird der Modellbauer selten hundertprozentig zufrieden sein, wenn er noch Potenziale findet. Das Auge registriert Harmonie und Authentizität und gibt das ans Gehirn weiter. Es ist eine besondere Art des Genusses, wenn alles stimmt.

 

Modellbauern kann ich nur empfehlen, das richtige Maß zu finden. Halbe Freude ist rausgeschmissenes Geld und verlorene Zeit. Totaler Genuss wird allerdings unerschwinglich sein und an persönlichen Grenzen scheitern.

 

Bei Start und Ziel

ist die elektrische Steuerungszentrale der Modellbahn

 

 

Auf der Steuerung steht das Gebäude für Siegerehrungen

 

 

 

 

Die Modellanlage zeichnet sich durch eine große Dichte aus. Wie in der Realität sind Flächen für Gebäude rar.

Das zwingt dazu, jede Fläche sinnvoll zu nutzen. Im Bereich der Carrera Anlagensteuerung bot sich ein neues

Funktionsgebäude an, das die Zentrale kaschiert und dennoch die Belüftung sicher stellt.

Die Lösung war ein direkt gegenüber der Haupttribüne liegendes Gebäude für die Siegerehrungen. Auch hier

musste der Zugang sichergestellt werden, was über eine kleine Wendeltreppe erfolgte.

 


 

  


 

Die Pressestelle

 

Nun haben auch die Presseleute ein eigenes Bürogebäude direkt neben der Tribüne. Mit einem großen Büro im Erdgeschoss für zwei Redakteure ist die Pressestelle der ideale Anlaufpunkt für Fotografen und Reporter des Motodroms. Im Obergeschoss residiert der Pressechef, der Interviews mit Fans und Funktionären führt.

 

Die Pressestelle ist überraschenderweise der erste Blickpunkt des eigentlichen Motodroms, was an der Beleuchtung liegen kann. Sie rundet diese Seite der Anlage perfekt ab.

 

Das Gebäude wurde aus Kunstoffplatten und aus Folien gefertigt, wie alle anderen Gebäude der Anlage. Die Inneneinrichtung mit Büromöbel ist ebenfalls handgefertigt.

 

Die an diesem Platz bisher befindliche Toilette wurde auf die andere Seite der Tribüne verlagert, wo sie neben dem Stier-Turm besser platziert ist.

 

 

   

 

 

Das Dr. Ove Rasmussen-Haus

 

 

   

Ein weiteres Gebäude komplettiert die Anlage. Nach dem Vorbild des Rennleitungsgebäudes auf der Solitude entstand das "Dr. Ove Rasmussen-Haus", das von Frank Rehberg im Jahr 2010 als Papiermodell entworfen wurde. Nun habe ich es auf Kunststoff-Basis nachgebaut und dem ehemaligen Maintaler Rennsportfan Dr.Ove Rasmussen gewidmet, damit der Bezug zu  Maintal hergestellt ist. Nicht ganz unproblematisch war das Formen der Kunststoffplatten mit dem Heißluftgerät. Die Fenster wurden etwas weiter ausgestellt, damit es wegen der störenden Spiegelungen heutigen Konstruktionen entspricht.

Das Originalgebäude wurde 1935 südlich von Stuttgart gebaut und die Grand-Prix-Strecke war bis 1965 im Einsatz. Der Charme des Gebäudes lässt die Zeit aufleben, in der Dr. Ove Rasmussen sich der Marke DKW verschrieb, die später als Auto-Union firmierte. Heute ist das der AUDI-Komzern.